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Ich habe Ihnen geholfen? Das freut mich. Dann habe ich eine recht ungewöhnliche Bitte an Sie:

Bitte versprechen Sie mir nicht am Telefon oder in den Mails, mir eine Spende zu schicken, wenn Sie das anschließend nicht tun!

Sagen oder schreiben Sie dazu lieber nichts, wenn es Ihnen nicht ernst gemeint ist. Sie wecken bei mir eine Hoffung, die Sie nicht erfüllen, und die mich ein wenig an der Integrität der Menschen zweifeln lässt. Leider passiert das in gut 90% aller Fälle! Ja, Sie lesen richtig. In 9 von 10 Anfragen, in denen gesagt wird “ich spende Ihnen gerne etwas, Sie haben so nett geholfen”, kommt anschließend nichts. Eine Floskel. Schade. Ich hatte mich kurzzeitig gefreut – grundlos.

Es geht um Wertschätzung, Gesundheit und Glück. Ich helfe ehrenamtlich oder gegen einen freiwilligen Betrag in beliebiger Höhe aus einem guten Grund: Ich habe in meiner Sachverständigentätigkeit Familien erlebt, der wegen Schimmelpilzen von Firmen an den Rand des finanziellen Ruins gebracht wurden, deren Kinder Asthma oder Neurodermitis bekommen haben, weil die Familien zu arm waren, sich eine neue, schimmelfreie Wohnung bei steigenden Mietpreisen leisten zu können, einen Prozess zu bestreiten oder eine Sanierung zu bezahlen. Davon gibt es so viele, dass ich nicht länger Teil dieses Systems sein wollte, das am Leid anderer verdient. Kurzum: Kinder sind immer die Leidtragenden, weil Geld fehlt. Geld wächst bei mir leider auch nicht am Baum, aber der Wille zum Helfen ist da. Ich versuche wirklich jede ernst gemeinte Anfrage zu bearbeiten, wann immer ich kann und das auch möglichst zeitnahe. Ich verlange kein Honorar, noch nicht mal eine Spende, freue mich aber dennoch, wenn es Menschen gibt, die mich und mein Tun wertschätzen, die durch meinen Rat eine teurer Sanierung für mehrere tausend Euro haben verhindern können oder den ebenso teurern Kammerjäger und viel Gift im Wohnraum haben vermeiden könnnen. Was haben sie damit an Geld gespart? Was an Schaden für die Gesundheit? Ich weiß das. Ich hab die Rechungne dazu gesehen und die Phermitrin-Opfer zu Hause besucht. Spätestens wenn Sie, wie ich, das Leid gesehen haben, das Schimmelpilze oder Biozide verursachen können, stellen sie sich diese Fragen nicht mehr, jedenfalls nicht, wenn Sie Mensch geblieben sind. Dann helfen sie einfach. Civilcourage hat viele Gesichter.
Ich helfe -frei von finanziellen Erwartungen an Sie, ohne Sie zu kennen- in Situationen in denen Fachfirmen und Sachverständige einen Stundensatz von 80 und mehr Euro berechnen, aber möchte dafür nicht “als Dank” von Ratsuchenden vor den Kopf gestoßen werden. Machen Sie bitte daher im Gegenzug für meine Hilfe keine Versprechen, die Sie nicht einhalten. Sagen sie lieber “Danke” und wenn Sie dann noch etwas -für mich unerwartet- spenden, dann ist die Freude auf meiner Seite riesengroß und gänzlich frei von Enttäuschungen.

Danke an alle Spender!


 

An all jene, die mir eine Spende haben zukommen lassen: Von Herzen ein liebes Dankeschön! Es gibt sie, die Menschen, die zu würdigen wissen, was es heißt, wenn Wildfremde sich Zeit nehmen für ein Problem, zuhören und versuchen zu helfen. Jeder kann mit seiner eigenen Einstellung etwas tun, die Welt zum Besseren zu verändern. Das ist so einfach und auch so großartig, oder nicht? Ihr Geld setzte ich aktuell für ein Umweltprojekt für und mit Kindern ein.

21 Antworten auf Kontakt

  1. Kerstin Kaußen sagt:

    Hallo Sindy!
    Zuersteinmal: toller Artikel über die Flohplage! Sehr informativ und auch amüsant zugleich.
    Zu meinem Problem: ich steh am Rande des Wahnsinns!!!
    Ich hole jetzt ein wenig weiter aus, damit man meine Panik auch irgendwie versteht.
    Vor gut einem Jahr sah ich bei uns im Esszimmer einen kleinen Punkt springen. Ich wollte ihn mit dem Finger berühren und schon kam “es” auf mich zugehüpft. Ich hab mich ordentlich geschüttelt aber es kam nichts zum Vorschein. Ich machte mir keine Gedanken, dachte es sein vieleicht ein Käferchen gewesen oder so…selbst bei dem Gedanken dass es ein Floh sein könnte dachte ich mir “nee, ich bin ja kein Tier, was will der denn hier!” Nebenbei erwähnt: wir sind ein tierfreier Haushalt. Haben einen grossen Garten mit vielen streunenden Katzen, die sich auch schonmal gerne auf unsere Gartenpolster einkuscheln.
    Gut…es wurde Frühling, es wurde Sommer, es wurde Herbst…ich entdeckte immer wieder kleine “Stiche” an meinen Beinen, dachte mir aber nichts dabei, dachte es seien Mückenstiche oder ne Allergie. Irgendwann wird man aber skeptisch, vor allem wenn diese Stiche immer und immer wieder kommen. Ich hab also Dr. Google befragt ind so kam ich auf Flohbisse. Mir ist alles aus dem Gesicht gefallen bei dem Gedanken daran Flöhe zu haben. Ich hab sofort mein Bett abgezogen uns siehe da, erstmal Ruhe….erstmal. Die Stiche kamen wieder und ich beobachtete neine Umgebung ganz genau! Letzte Woche schlug ich meine Bettdecke auf und siehe da….ich hab nen Floh entdeckt und auch gefangen. Total panisch hab ich mir nen fogger besorgt, mein Bett abgezogen und alles in die Reinigung gebracht,die Wäsche aus dem Zimmer entfernt und den fogger gestartet. Mein Mann und ich hatten getrennte Schlafzimmer wegen seinem Schnachen. Ich hab mir ne neue Mattatze gekauft und bin wieder bei ihm eingezogen. Ich dachte damit sei das Problem gelöst. Ich hab mich wieder getäuscht, ich hab immer noch diese Stiche. Mein Mann meinte das wären keine Stiche. Ich also zun Hautarzt. Das war gestern. Sein erster Verdacht war Nesselsucht, da er sich nicht vorstellen könne, dass wenn wir keine Haustiere haben, ich Flohbisse hätte. Ich bin heute morgen mit meinem gefangenen und mitlerweile gestorbenen Floh in die Praxis gefahren, er hat es sich unterm Mikroskop angeschaut und als Floh identifiziert. Er holte 2 Kollegen hinzu und nun sind sie sich mir der Nesselsucjt nicht mehr ganz sicher. Ich habe mir sogar eine Hautprobe entnehmen lassen um es genauestens bestimmen lassen zu können!!! Ergebniss liegt in 10 Tagen vor. Ich werde wahnsinnig bei diesem Flohgedanken und es juckt mich den gaaaanzen Tag!!! Ich werde irre!!!
    Ich habe seit dem Abend an dem ich diesen einen Floh in meinem Bett gefunden habe keinen einzigen mehr gesehen. Ich habe 2 elektrische Flohfallen aufgestellt und nach 1 Woche waren da nur 2 kleine Mücken und Staub drin. Wie kann ich wissen ob icv aktuell noch nen Befall habe? Ist es möglich dass dieser Befall nur in einem Zimmer war? Wir haben ca 200qm Wohnfläche mit Dielenboden und massenweise Ritzen darin. Nicht auszudenken was für nen Flohzirkus ich hier haben könnte….
    Wie gesagt, ich stehe kurz vorm Wahnsinn!!! Wir sind eine 6 köpfige Familie, mein Mann und ich und unsere 4 Söhne – und nur ich werde gebissen.
    Ich brauche dringend Hilfe, bin kurz vorm durchdrehen!
    Kann es sein dass es doch nur Nesselsucht ist und der Fang dieses einzelnen Flohs eher Zufall war???
    Liebe und verzweifelte Grüsse, Kerstin

    • Sindy sagt:

      Liebe Kerstin,
      erst mal: Durchatmen! Ich kann deinen Wahnsinn gut nachvollziehen. Das “Phantomjucken” befällt mich bei jedem einzelnen Beitrag hier, den ich beantworte. Bis heite denke ich jedes mal: Was tue ich mir das überhaupt an für wildfremde Menschen, die außer einem “Danke” nichts zurücklassen? Das ist ja noch mal mehr Wahnsinn…doch das Thema gehört öffentlich gemacht.
      Zurück zu dir. Ob es Nesselsucht ist oder nicht, weiß ich nicht. Wenn ein Arzt eine Blutuntersuchung dafür braucht, kann ich das schlecht nur aus einer Schilderung heraus beurteilen. Also: Abwarten!
      Vielleicht hilft es dir, wenn du daran denkst, dass Flöhe von jeher zu Menschen und Tieren gehört haben. Mittlerweile habe ich mich auch historisch mit dem Thema befasst und mir im Museum eine Flohfalle aus dem 17. Jahrhundert angeschaut. Verrückt! Da wurde ein blutgetränkter Lumpen in ein Gefäßchen gesteckt, damit die Flöhe dort hineingeschlüpft sind und sich so voll gesaugt haben, dass sie durch die Schlupflöcher nicht mehr gepasst haben. Auch unsere Neandertaler-Vorfahren haben sich ausgiebig “gelaust” und mit Sicherheit auch “gefloht”. Die Biester haben eine lange Tradition in der menschlichen Gegenwart und unsere Geschichte stellenweise stark mitgeprägt. Bis ins 18 Jhd. hinein schaute der Floh aus den Perücken der Reichen und Edlen dieser Welt. Mit der Pest war dann Schluss mit Lustig und ab diesem Zeitpunkt hat die Schädlingsbekämpfung versucht den Tieren den Garaus zu machen. Geglückt ist das nie vollständig, aber das wollte man sich wohl nicht eingestehen und so hat man versucht das Thema “Floh” totzuschweigen. Wer sich Schädlingsbekämpung leisten war reich und das wollte man natürlich wie heute auch zur Schau stellen. Einen Floh zu haben war damit nicht mehr “chick”, wie im 17 Jhd., wo man sie quasi als tollerierbare “Haustiere” zangshalten musste. Die Menschen mit Flöhen waren folglich ab da arm. Der Floh rutschte mit ihnen ab in die “asozialen Gefilde”, galt als ein Makel der Armenschicht. Ich denke mal, dem Floh war das völlig egal. Der schaute fortan einfach von einen billigen Hut auf den nächsten und war die Perückenpuderei los… Unter den Reichen wurde der Floh aber ab nun totgeschwigen und zum Tabu-Thema. Diese Einstellung wanderete bis in die gesamte Gesellschaft und ist bis heute so geblieben ist – dem Floh war das egal. Der spang die ganze Zeit eben heimlich herum. Der Menschenfloh wurde zwar stark dezimiert, aber die Katzen- und Hundeflöhe wurden nie so massiv angegangen. Nun haben wir den Klimawandel und das milde Klima bekommt auch den frei herumspringenen Flöhen sehr gut. Der Floh hüpft wieder verstärkt und das Tabu-Thema wird immer mehr öffentlich. Von daher ist diese Seite sehr spannend, weil es doch zeigt, dass Flöhe tatsächlich verstärkt zu einem Thema werden. Von daher: Du bist nicht allein und wirst auch nicht die letzte sein. Vielleicht beruhigt auch dieser Gedanke.
      Wenn du (streunende) Katzen hast, wird die Gefahr wieder einen Floh einzufangen niemals ganz gebannt sein. Es gilt den Wahnsinn gegen ein gutes Maß Akionismus und Humor auszutauschen. Selbst bei einem Gang in die Straßenbahn kann dir so ein unliebsamer Floh-Fahrgast begegnen und dich einfach leckerer finden als seinen aktuellen Begleiter. 5-6 Meter Sprungweite…die Tiere sind echt er biologische Wahnsinn in jeder Hinsicht.
      Tief durchatmen! Wart erst mal das Ergebnis ab. Solange würde ich täglich mal den Staubsauger schwinden. Prohylaktisch. Das “Phantomjucken” wird bleiben. So ein Floherlebnis prägt einen nachhaltig, das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Wie gesagt, mich juckt es auch bei jedem Beitrag hier und wie sind seid mehr als einen Jahr flohfrei.
      Eine Matratze alle 5 Jahre mal auszutauschen ist aber ein Rat, dem ich jedem Leser hier nur geben kann, auch wenn er keine Flöhe hat. In so einer Matratze finden sich nämlich nach dieser Zeit meist noch ganz andere “Monster”, die unter dem Mikroskop ihre ganze grauenvolle Schönheit offenbaren: Schimmelpilze und Hausstaubmilben in einem El Dorado aus verrottenden Hautschuppen und Haarfolikeln….und da ruhen wir uns jede Nacht drin aus….wer das einmal unter dem Mikroskop gesehen hat, befällt ein Grauen besonderer Art. Da wirkt der Floh harmlos dagegen. Von chronischer Bronchitis durch Milben-Partikel bis hin zu Krebs durch Mykotoxine – alte Matraten auf denen man jede Nacht 6-8 Stunden verbringt bergen tödliche Gefahen…da denkt auch keiner dran.
      Also, liebe Kerstin, du machst alles richtig. Wichtig ist, dich zu entspannen. Ja, die Flöhe können einen wahnsinnig machen, müssen sie aber nicht. Das liegt an dir und deiner Einstellung. Du hast es in der Hand! Letztendlich sind es auch nur Tiere wie Mücken, Kakalaken oder andere Plagegeister. Flöhe sind hartnäckig in der Bekämpfung aber nicht unbesiegbar in den eigenen Vier-Wänden. Da bist du der Herr im Haus! Und nun lach den blöden Flöhen ins Gesicht…deren Tage sind gezählt :D
      Beste Grüße
      Sindy

      • Daniel sagt:

        Hallo Sindy. Das sind sehr informative Tipps. Aber eine Frage bezüglich des Ertränkens der Flöhe. War das nicht etwas unangenehm, mit Kleidung in der Wanne zu liegen. Und hilft das wirklich, die Biester auf diese Art und Weise los zu werden? Ich habe sowas bei Flobefall noch nicht ausprobiert.

        • Sindy sagt:

          Hallo Daniel,
          wenn ich die Wahl haben zwischen unangenehmen Flohbissen die über Wochen jucken inklusive ständig neu hinzukommender Stiche und zwischen 3 Minuten klebrig-nasser Kleidung in der Wanne, dann fällt mir die Entscheidung nicht schwer ;) . Die Wannenaktion ist eindeutig das kleine Übel, denn Flöhe können weder schwimmen (es sei denn die Oberflächenspannung trägt sie einen kurzen moment, dem man aber mit ein paar Tropfen Tensiden/Seife/Badezusatz vorbeugen kann) noch tauchen (weshalb es wichtig ist unter Wasser alle Luftblasen aus der Kleidung zu drücken) und besonders lange können sie auch nicht die Luft anhalten.
          Es gibt Hundebesitzer, die jagen ihre Hunde regelmäßig ins Wasser und es gibt Hunde die scheinen zu wissen, dass es ihnen danach besser geht, weil alles was auf ihnen hüpft und springt danach erst mal ertrunken ist.
          Es hilfe leider nicht die Biester vollständig loszuwerden, denn wo auch immer die in der Wohnung herumdopsen, sie werden dich nach einer solchen Aktion von neuem Anspringen, aber es hilft – mit etwas Glück- den Floh an einen zu erwischen, der einen seid Tagen treu ist. Es ist für den Floh so, als würdest du in einen Flohlichtfalle springen, nur das du die brennende Kerze bist, die den Floh magisch anzieht.
          Insofern: Nur Mut!
          Liebe Grüße
          Sindy

          • Daniel sagt:

            Aber hast dich bei der Badeaktion nicht erkältet? Machst du das immer noch so, abgesehen von den anderen Mitteln?

          • Daniel sagt:

            Mich hat ja schon länger ein Floh geplagt. Also habe ich es mal ausprobiert, den Floh zu ertränken. Mich hat er am Bauch gewickelt. Also was habe ich gemacht. Wasser in die Wanne mit Schaum, und dann bin ich wie war rein( Pulli, Socken, Jeans, Unterwäsche). Bin komplett untergetaucht und hab das wieder holt. Es war dann Ruhe. Und einen positiven Effekt hat es noch zusätzlich gebracht. Ich fand das mit den Klamotten so schön, daß ich noch glatt 2 Std. drin geblieben bin :-)

    • Steffi sagt:

      Hallo Sindy,
      es ist schwierig hier vor Ort einen Experten zu finden, stößt man doch vorrangig auf überregional rein profitorientierte Unternehmen.
      Ich lebe in einem EFH mit viel Grün und Getier herum. Meine Tochter, die mit mir lebt, ist viel auf Reisen. Haus- und Gartenarbeit aber auch Pferdeversorgung (4x/Woche) erledige ich neben meinem medizinischen Vollzeitjob.
      Anfang Oktober ’16 plagte mich ein unbekanntes Insekt mit “flohartigen” Stichen an dem zunächst nur einen Bein, die Stiche verheilten binnen 2-3 Wochen, nach ca. 10 Tagen ereilte mich aber eine noch viel heftigere Attacke, auf welche hin ich Deine Empfehlungen mit Diatomeerenpuder und Saug-/Waschaktion umsetzte. Keiner meiner Schlafgäste hier (zu Beginn der Stiche bei Familienangelegenheit hatte ich über 1 Woche Gäste im Haus) hatte solche Symptome. Die Wintermonate über war Ruhe.
      Ende März waren hier in Norddeutschland die ersten milden sonnigen Tage, die ich nutzte um Fenster zu putzen und Fliegengitter zu erneuern – auch an den Terrassentüren. Den Winter über toben sich hier meist zahlreiche Wühlmäuse u.a. auch in Hausnähe aus. Seit der Zeit über ca. 6 Wochen bin ich wieder befallen: Nach ersten Stichen 10Tage-Intervall, heftigere Attacke und dann abebben an höheren (auch Oberschenkel bis Rumpf) Hautstellen, als wandere “das Tier” nach oben.
      Die Stiche werden nicht sofort bemerkt, brennen und jucken entsetzlich für 3-4 Tage und brauchen Wochen zur Abheilung. Befallen werden bevorzugt Streckseiten der Beine aber dann auch Innenseiten. Es entwickelt sich ein hämorrhagischer scharf abgrenzbarer Fleck, eine zentrale Papel. Hautärztin meinte, es seien eindeutig Stiche/Bisse und sicher nichts ansteckendes, sondern etwas “Eingeschlepptes” a.e. Erntemilbe, jedoch Floh nicht auszuschließen. Anfänglich glaubte ich an nächtliche Attacken. Inzwischen denke ich, es beißt tagsüber. Die Stiche entwickeln sich aber über mehrere Tage (bis 72 Stunden) erst zur vollen Größe.
      Kommen “Erntemilben” in Betracht, bleiben sie so lange auf der Haut, sind sie so mobil, daß sie noch tagelang an einem hochkrabbeln können, ohne je gesichtet zu werden? Wir haben keine Haustiere. Können Vögel, Mäuse, Nachbarkatze auf dem Abtreter für den wiederholten Eintrag in Betracht kommen. Unmittelbar nach Pferdeversorgung/Heusäcke stopfen etc. merke ich meist nichts. Kann es sein, daß ich (Stiche gehäuft am Montag bis Dienstag bemerkt) ein “Depot” auf der Arbeit habe, wo ich in einem Flachbau mit ebenfalls viel Garten drumrum nicht selbst putze und sauge? Oder im Auto, wo ich auch schon gesaugt und gesprüht habe aber Federn im Motorraum finde? Und zuletzt, welcher Experte vor Ort könnte mir wohl helfen?
      Über Deine Antwort würde ich mich sehr freuen!

      • Sindy sagt:

        Hallo Steffi,
        irgenwie habe ich dieses Kommentar einmal über die Kommentarfunktion bekommen und vorher per E-Mail ?! Die E-Mail mit dem selben Text habe ich dir vorhin beantwortet, bevor ich gesehen hatte, dass sich die Frage hier noch mal findet. Falls noch ein Ratsuchender eine ähnliche Frage hat, kann ich die Antwort auch gern hier noch mal online stellen. Beantwortet ist sie aber :D . Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.
        Liebe Grüße
        Sindy

  2. friede sagt:

    liebe sindy. vielen dank für deine informationen zu flöhen. ich möchte gerne das nemmbaum-präparat, sprüh…, kaufen und gerne durch deinen versand, um dich zu untErstützen. wie geht das? herzliche grüße, friede

    • Sindy sagt:

      Liebe Friede,
      einfach auf einen Link den ich dazu gelegt haben klicken und wie gewohnt einkaufen. Amazon (da kann man nun von halten as man will), “gönnt” einen 7% der Einnahmen. Ich verdiene also pro Flasche etwas mehr als 1 Euro. Das ist nicht die Welt, wenn man bedenkt, wie viele Stunden ich hier sitze und Anfragen (auch “heimliche”, die per Email an mich gesendet werden, weil nicht jeder eben seine Problem ins Netzt stellen mag – verständlicher Weise) beantworte. Daher möchte ich mich bei jedem einzelen auch hiermit bedanken, der über die Links einkauft oder mit eine Spende für die Beratung überweist. Das hilft sehr.
      Beste Grüße
      Sindy

  3. Anne Wiesner sagt:

    Hallo Sindy,
    Ersteinmal auch ein danke von mir für deinen sehr hilfreichen Artikel.
    Er muntert mich doch etwas auf.
    Wir haben uns wohl vor schon etwas längerer Zeit durch Pflegekatzen Flöhe eingefangen. Vor ca. 2 Wochen habe ich den Flohbefall dann erst richtig wahr genommen.
    Selber haben wir 2 eigene Hauskatzen und einen Hund. Für diese habe ich sofort was beim Tierarzt geholt.
    Jetzt machen wir schon ca. 2 Wochen mit den Flöhen hier rum.
    Es macht mich einfach wahnsinnig. Ich bin auch noch alleinerziehend und alleine fürs Putzen, saugen zuständig. Ich mach mich schon so verrückt, das ich überall nur noch Flöhe sehe.
    Mein einer Sohn und ich hatten die Beine ganz schön verbissen. Was ich erst als Mückenstiche abtat.
    Seit dem bin ich am saugen, saugen und waschen.
    Das doofe ist auch noch das in den Schlafzimmern Teppichboden drin ist, recht kurzer zwar, aber eben Teppich.
    Ich hoffe das ich die Plage dennoch irgendwann besiegt habe.
    Hüpfende Flöhe sehe ich eigentlich keine, nur beim saugen der Betten und Sofa öfter tote Flöhe.
    Das Neemspray und Waschlotion habe ich nach Auffinden deines Artikels jetzt auch nochmal bestellt. Für die Matratzen und das Sofa.
    Kann ich dieses auch auf die Teppiche sprühen?
    Sollten die Matratzen auch von Beiden Seiten eingesprüht werden?
    Auf Gieselgur verzichte ich als Pulver lieber und soweit ich es verstanden habe hilft das ja auch nur gehen lebende Flöhe, die bei uns ja mit Sicherheit durch die Katzen und den Hund beseitigt werden.
    Sorgen macht mir auch noch ein separates Zimmer im Obergeschoss unserer Wohnung.
    Das Zimmer wird nur als Abstellkammer benutzt. Dort stehen also viele Kartons mit Wäsche, Geschirr usw rum, die wir zur Zeit nicht brauchen.
    Sollte ich zumindest dieses Zimmer vorsorglich foggern?
    Ab und an geh ich dort auch mal rein.
    Muss ich auch alle Küchenschränke in Kniehöhe aussaugen und durchputzen oder gehen die Flöhe dort eher weniger rein.
    Da die Tiere mit im Bett und Sofa schlafen, glaub ich eher das diese am meisten verfloht waren.
    Zum Glück haben wir seit ca. 3 Tagen nur ab und an einen neuen Stich.
    Trotz allem schlaf ich nachts sehr schlecht und habe in Gedanken als die Flöhe im Kopf.

    Danke schonmal von der jetzt wieder saugenden Anne

    • Sindy sagt:

      Liebe Anne,
      man kann erst mal klein anfangen und dann schauen, ob man nachlegen muss – sofern man die Geduld hat. Für DIch würde das heißen: Lass das mit dem vorsorglich Foggen erst mal und schau, ob in 4 Wochen die Situation schon besser ist. Mit Intensivsaugen (ich schreib das immer wieder gern: Der Staubsauger ist der beste Freund des Flohgeplagten :) ) schafft man schon ordendlich Flöhe weg. Neem sorgt dafür, dass die nachfolgenden Generationen sich nicht entwickeln können. Und Geduld hilft Gift zu sparen.
      Ich denke auch dass eure Katzen und Hunde noch mal einiges einfangen werden. Bis man merkt, dass ein Flohbefall deutlich ohne die große chemische Keule am eingehen ist, dauert es schon 1-4 Wochen. In der Zeit kannst du gerne alle kniehohen Schränke mal auswischen, auch die in der Küche. Schaden tut es nicht. Ich hatte das damals auch gemacht, obwohl ich rückblickend denke, dass das an der Stelle nicht nötige gewesen wäre, aber nach dem Flohbefall hatte ich auch eine picko-bello geputzte Wohnung, sogar in den hintersten Winkeln meiner Küche. Insofern hat die ganze Putzerei ja auch was Gutes. Wenn du aber durch das elementare Saugen zu geschlaut bist (was ich durchaus nachvollziehen kann), dann fahr das “Sparprogramm” und lass die Küchenschränke erst mal sein.
      Das ihr seid 3 Tagen schon weniger getochen werdet zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist. Mach einfach immer weiter so, dann ist der Spuk auch bald vorbei.
      Und denke derweil auch mal an was Schönes. WEnn dir die Flöhe nicht aus dem Kopf gehen wollen, dann stell sie dir vor, wie sie schreiend im Staubsauger verschwinden, sich ächtzend aus einer Wolke voller Neem davontrollen oder total frustriert vor einen mit Anti-Floh-Mittel behandelten Hund stehen. Irgendwas Lustiges eben. Wenn schon Flöhe im Kopf, dann darfst dir da auch vorstellen, wie du die mit dem Flammenwerfer in den Flohhimmel beförderst….rein gedanklich versteht sich.
      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Sindy

  4. Ina sagt:

    Hallo Sindy,
    vielen Dank schonmal für die tolle Seite.
    Auch wir sind aktuell betroffen und ich hoffe deine Tipps werden uns von der Flohplage befreien. Ich habe nun neem und kieselgur bestellt und werde mich sobald die Produkte da sind an die Arbeit machen. Eine Frage noch dazu:
    Wenn ich durch den teelicht Test in unserem Schlafzimmer keine Flöhe fängt sollte ich trotzdem den ganzen Kleiderschrank waschen?!
    Viele Grüße Ina

    • Sindy sagt:

      Hallo Ina,
      die Teelicht-Flohfalle ist nur ein Indiz. Wenn man darin flöhe fähngt, dann sind zu 100% Flöhe im Raum. Wenn da mal kein Floh reinspringt, ist der Befall entweder klein, die Falle wurde ungüstig plaziert oder es ist kein Floh vorhanden. Prinzipiell würde ich eher zu viel machen und den Kleiderschrank auch säubern, als dass man zu wenig macht. Aber wenn man am Limit läuft, dann kann man auch anders vorgehen und sich erst mal die Räume vornehmen, in denen es wirklich akut ist. Letztendlich musst du das entscheiden. Im Zweifelsfall lieber “ja, putzen”.
      Viel Erfolg!
      Liebe Grüße Sindy

  5. Katrin sagt:

    Liebe Cindy

    Meine Katze hat Flöhe und ist mit einem Spot-on in Behandlung (Ich war beim Tierarzt). Ich finde allerdings zunehmend Eier auf ihrem Fell. Trotz wiederholter Grossbehandlung der Wohnung schwankt der Flohbefall der Wohhnung gemäss Flohlichtfalle zwische 1 bis 6 Flöhen pro Stunde pro Zimmer.
    Ausserdem habe ich einen riesigen dicken Perserteppich, der zusammengerollt im Wohnzimmer liegt, weil ich für eine Tanzaufführung üben musste. Ich habe ihn Ende September zusammengerollt und möglicherweise hatte die Katze schon damals einzelne Flöhe. D.h. es war wahrscheinlich gerade der Anfang des Flohbefalls.
    Meine Idee ist nun, den Teppich auszurollen, vorher aber den Boden mit Kieselgur zu bestreichen. Anschliessend denke ich, dass es sinnvoll ist, den Teppich fürs erste mit Chemie zu behandeln und in einem zweiten Schritt Kieselgur hinein zu streuen.
    Kannst du mich beraten? Ich würde die Produkte auch gerne über dich beziehen, aber da ich in der Schweiz wohne, hatte ich bisher immer Probleme damit, über Amazon zu bestellen. Ausserdem eilt die Sache.
    Lieber Gruss
    Katrin

    • Sindy sagt:

      Hallo Katrin,
      es kann durchaus sein, dass der Teppich “bewohnt” ist. Wenn du den Teppich mich Chemie behandeln willst, dann brauchst du kein Kieselgur. Ich hatte Kieselgur nur genommen, weil ich keine Chemie nehmen wollte. Allerdings wird dir Kieselgur im Teppich lange stauben, besonders wenn du darauf herumtanst. Daher würde ich den Teppich und auch den Untergrund nicht mit Kieselgur behandeln. Eher macht es Sinn den Teppich mit einen Neem-Spray einzusprühen. Da findest du bestimmt auch was Passendes in der Schweiz. Evtl kann da eine Drogerie oder Apotheke weiter helfen.
      Eine gänzlich giftfrei Methode für Teppiche ist Hitze. Wenn du einen Restaurator in der Umgebung hast, oder ein Antiquitätengeschäft, dann frag dort mal nach, ob die jemanden kenne, der einen Hitzeschrank hat. Auch eine Sauna geht! Wenn der Teppich so groß ist, dass du ihn einrollen und transportieren kannst, dann schaff den in die Sauna und heize die auf 70 Grad auf. Das einzige, was ich ncht garanieren kann, ist ob der Teppich diese Behandlung gut übersteht. Das hängt ein wenig davon ab, aus was für Fasern der besteht. Auch manche Reinigungen bieten eine Hitzebehandlung für Postermöbel/Teppiche oder eben Stoffe aller Art an. Damit hättest du mit einen schlag alles im Teppich abgetötet und das ganz ohne Gift.
      Vielleicht hast du dazu ja eine Möglichkeit.
      Liebe Grüße
      Sindy

  6. Petra sagt:

    Hallo Cindy,

    vieleicht erinnerst du dich an mich. Ich hab mich hilfesuchend an dich gewandt, weil mir 2 Kammerjäger und 3 Ärzte nicht weiterhelfen konnten oder wollten. Hatte einen sehr starken Flohbefall im Auto der nur durch meine damalige Unwissenheit so ausufern konnte. Vom Auto hab ich mir die Viecher in die Wohnung geschleppt. Aussage des einen Kammerjäger war es, ich solle mein Auto verkaufen. Der zweite hat mich erst gar nicht für voll genommen. Ebenso die Ärzte. Mal wurde ich auf Krätze behandelt, mal wurde mir, trotz eindeutiger Flohbisse gesagt, ich würde mir das einbilden. Zu Deutsch: ich hätte einen “Schatten”. Stand der Dinge heute: Die Wohnung ist flohfrei. Am Auto arbeite ich immer noch. Zu Zeit alle 3-4 Tage saugen. Jede Woche Neem in alle Textilien (Sitze, Teppichboden und auch Dachhimmel) einbringen. Wenn ich vom Auto in die Wohnung gehe, dusche ich sofort einschließlich Kopfwäsche ( ich hab lange Haare)….in der Dusche ziehe ich mich aus, die Kleidung wandert in einen Müllbeutel der fest verschlossen wird bis zur nächsten Machinenwäsche. Die Duschwände werden nach meiner Reinigung mit heißem Wasser abgebraust. Seitdem ist hier Ruhe…jeden dritten Tag z.Z. Staubsaugen. Ich habe Fliesenboden und bin auf die Idee gekommen ins Wischwasser eine Neemölmischung zu geben. Also zuerst die Fliesen mit normalem Haushaltsreiniger wischen und dann, wenn trocken, die Neemölmischung draufgeben…kann sein dass ich mir das nur einbilde, aber seither ist Ruhe in der Burg. Ausserdem hab ich mir aus Neemöl und Kokosfett eine Creme zusammengebastelt, mit der ich mich eincreme. Hat den Vorteil, dass die Haut gepflegt wird und nicht austrocknet und ausserdem für die Viecher nicht gut riecht….heisst, die bleiben im Auto erstmal von mir weg, was den Rückgang der Bisse auch beweisst. Staubsaugerbeutel wechseln wird hier im Blog immer wieder erwähnt. Neuen Beutel mit einem Teelöffel Kieselgur versorgen….fertig…an der Tanke den Staubsauger samt Filter immer wieder mal aussaugen…..viel, viel Arbeit abgesehen vom psychischen und physischen Druck. Um mir vermehrte Wascherei der Kleidung zu ersparen, bewahre ich die frische Wäsche ebenfalls in 60 Liter Müllbeutel auf. Hat den Vorteil, dass sie durchsichtig sind. So kommt weder ein Ei noch eine Larve noch eine Puppe in die Wäsche oder den Schrank und kann es sich da gemütlich machen. Ich weiss, hört sich übertrieben an, aber nach etlichen Rückschlägen, verursacht durch Fachkräfte, hatte ich die Nase einfach voll. Bin leider viel zu spät über deine Seite gestolpert…..so und jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen…Cindy, ich will dir Danke sagen und mich für deine Tipps erkenntlich zeigen…ich würde dir sehr gerne eine Geldspende zukommen lassen. Wie kann ich das anstellen? Ich lass dir hier mal meine email addi da: BuggiB@web.de. Melde dich, dann kann ich dir meine Telefonnummer mitteilen und wir können den weiteren Ablauf besprechen? Einverstanden? Vielen lieben Dank nochmal für diesen wertvollen Blog. Liebe Grüße, Petra

  7. Katrin sagt:

    Hallo Sindy,

    Wir haben letzten Freitag Flöhe gefunden, die beim Wickeln auf den Kopf unseres 11 Wochen alten Sohnes gesprungen sind. Unsere Katze hat sich seit dem Einzug des Babys zur Streunerin entwickelt und die Flöhe wohl mit nach Hause gebracht. Leider ist die Katze sehr wenig zuhause, sodass die Flöhe auch an uns gehen und sich auf die ganze Wohnung verteilt haben. Nun sind wir deinem Plan gefolgt und fangen nun statt 5 Flöhe in jeder Nacht nur noch zwei in den Teelichtfallen in jedem Zimmer. Würdest du das schon einen Erfolg nennen?
    Nun haben wir eine Frage zum Neemöl. Wir wohnen in einer Altbauwohnung in Karlsruhe und haben Dielenboden. Jede Ritze haben wir mit Neem behandelt. Auch unsere Matratzen und die Polster. Jetzt fragen wir uns allerdings, ob die Larven und Eier nur beim direkten Einsprühen an ihrer Entwicklung behindert werden oder auch, wenn das Neem schon eingezogen ist?
    Müssen wir unsere Matratze nun jeden Tag bedampfen und dann mit Neem besprühen? Eigentlich dachten wir, dass die einmalige Behandlung mit Neem die Larven und Eier für drei Monate hemmt? Warum kommen nach der intensiven Behandlung mit Neem noch jeden Tag neue Flöhe nach?
    Vielen Dank
    Katrin

    • Sindy sagt:

      Hallo Katrin,
      erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt eures Sohnes, auch wenn das nun schon drei Monate her ist. Ein neuer Erdenbürger, wie wunderbar. Ich hoffe er bring euch viel Freude und wir alle werden darauf achten, das wir die Welt für ihn erhalten und nicht noch weiter zerstören, denn er darf auf ihr noch 80-100 Jahre wohnen.
      Eine gute Nachricht: Neem wirkt auch – und zwar bis zu 6 Monaten – wenn es bereits eingezogen ist. Damit wird sich im verlauf der nächsten 4 Wochen einiges zum guten wenden, und dass da bereits etwas im Gange ist in dieser Richtung erlebst du bereits: 2 statt 5 Flöhe in der Fall ist immerhin ein Indiz, dass die Population schrumpft.
      Was die Matratze betrifft: Ich würde die abdampfen, dann mit Neem einsprühen und ab da nur noch absaugen. Wenn das zu anstrengend ist es jeden Tag zu tun, dann würde ich versuchen das mindestens alle 2 Tage zu machen. Nach 2 Wochen hatte ich noch mal die Matraze mit Neem besprüht, was für mich allerdings eher einen psychologische Notwenigkeit war. Ich hatte das Gefühl, ich müsste noch mal was mit der Matratze machen, außer alle 2 Tage das Bett neu zu beziehen.
      Warum nach der Neembehandlung noch neue Flöhe nachkommen, liegt daran, dass Neem wirklich nur auf sich noch in der Häutung befindlichen Larven wirkt. Im Haushalt heißt das: Flohlarven im letzten Verpuppungstatium zum erwachsenen Tier, können noch schlüpfen und als Floh – vom Neem immerhin angeekelt- herumspringen, genauso können immer wieder Flöhe aus irgendwelchen Ritzen kriechen, die sich dahin zurückgezogen haben, das kann auch der alte Dielenboden sein (auch wenn ich da eher neemfreiere Bereiche vermuten würde, weil Neem wirklich abstoßend auf Flöhe wirkt). 1-2 Monate lebt ein erwachsenes Tier. Und dann kann es natürlich auch sein, dass eure steunende Katzte immer wieder neue Flöhe mit von draußen rein schleppt, gerade wenn sie sich an Orten aufhält, die mit Flöhen kontaminiert sind. vielleicht fragt ihr mal in der Nachbarschaft herum, und bekommt so heraus, wo sie herumschleicht. Eine alte Schneune, ein Komposthaufen, eine verflohte Nachbarskatze….wo immer ein neuer Herd liegt und eure Katze dran vorbeimarschiert, besteht eben die Gefahr, dass neues Material ins Haus wandert. Daher wäre ein guter Rat, auch mal beim Tierarzt nachzufragen, welche Mittel er empfiehlt die Flöhe von der Katze zu bekommen, die gleichzeitig aber euren Sohn nicht schaden. Seid da ruhig kritisch und fragt zur Not einen zweiten und dritten Tierarzt.
      Viel Erfolg und euch alles Gute.
      Liebe Grüße
      Sindy

  8. Katrin sagt:

    Hallo Sindy,

    noch ein Nachtrag: Da wir mit Blick auf unser Baby dich relativ mit den Kräften am Ende sind, würden wir dich gern nach einem guten Kammerjäger fragen. Du hast hier in mehreren Beiträgen geäußert, dass du welche kennst.
    Unsere Katze hat ein Spoton, der auch Larven tötet, trotzdem habe ich gerade wieder eine im Bad gefunden. Vielleicht kannst du uns über meine Mailadresse kontaktieren.
    Vielen Dank

  9. Annelie Blix sagt:

    Liebe Sindy,
    mit dem ganzen Durcheinander und Stress mit den Flöhen finde ich deine Antworten nicht mehr um mich zu bedanken, deshalb hier, sorry.
    So viel Mühe und Gedanken hast du dir gemacht um uns zu helfen. Deshalb danke ich dir vielmals für deine mentale Unterstützung, die ganz doll wichtig ist.
    Leider komme ich auch mit Pay Pal nicht zurecht, also ich habe kein PayPal. Auf welchem Weg kann ich jetzt spenden?
    GLG Annelie

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